Zum Inhalt

LinkedIn-Karussell gestalten: Ein Projekt klar erzählen

Ein LinkedIn-Projektbeitrag erzählt einen Auftrag in sechs Schritten. Beginne mit geprüften Fakten und bereite Dokument und Textzusammenfassung gemeinsam vor.

Oranges Glaspanel und graphitfarbene Linien ordnen sechs Teile zu einer Projektgeschichte.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Lass Projektfakten, Namen, Bilder und Belege vor dem Schreiben prüfen und freigeben.
  • Gib jedem der sechs Teile eine Aufgabe: Kontext, Ziel, Grenze, Vorgehen, Ergebnis der Arbeit und belegter nächster Punkt.
  • LinkedIn führt PDF als Format für Dokumentbeiträge. Prüfe den Upload im Konto, das den Beitrag veröffentlicht.
  • Ergänze eine Textzusammenfassung, damit die Projektgeschichte auch außerhalb des Dokuments verständlich bleibt.

Beginne mit geprüften Projektdaten

Ein Projektbeitrag erzählt öffentlich von geleisteter Arbeit. Beginne mit den Projektunterlagen. Kläre, wer das Projekt verantwortet, welche Organisation und Personen genannt werden dürfen, welche Dateien zur Veröffentlichung freigegeben sind und woher die Fakten stammen. Lass die geplante Darstellung von der zuständigen Person prüfen. Entferne vertrauliche Inhalte, bevor du Dateien ins Layout gibst.

Trenne die gelieferte Arbeit von späteren Entwicklungen. Aussagen über Veränderungen im Betrieb brauchen eigene Belege und eine Freigabe. Stelle eine zeitliche Abfolge nicht als Ursache und Wirkung dar. Wenn kein Messwert freigegeben ist, beschreibe ein bestätigtes Arbeitsergebnis oder eine dokumentierte Entscheidung.

Lege fest, wer Aussagen prüft und wer Namen, Bilder oder Zitate zur Nutzung freigibt. Halte den Beleg neben der Arbeitsfassung bereit. Zahlen aus Folien, Screenshots und Text müssen mit der Quelle übereinstimmen. Fehlt die Quelle, lässt du die Zahl weg.

Lege fest, welche Frage der Beitrag beantwortet

Ein Projektbeitrag beantwortet eine Frage zur Passung. Vielleicht möchte das Publikum wissen, wie das Team mit einer Einschränkung umging, was zum Auftrag gehörte oder wie die Übergabe ablief. Wähle eine Frage. Sechs Teile reichen nicht zugleich für Unternehmensprofil, technische Dokumentation und Verkaufspräsentation.

Schreibe den Ablauf zuerst ohne Layout auf. Nenne Ausgangslage, vereinbarte Aufgabe, relevante Einschränkung, gelieferte Arbeit und freigegebene Belege. Schließe mit einer Frage oder einem Kontaktweg, der zum Projekt passt.

Verteile sechs Aufgaben auf sechs Teile

Das Storyboard ist ein redaktioneller Arbeitsvorschlag, keine offizielle LinkedIn-Vorgabe. Hypothetisches Beispiel: Es nutzt Platzhalter für ein Unternehmen und ein überarbeitetes Anfrageformular.

Wenn kein Messwert freigegeben ist, schließe mit einem belegten Liefergegenstand und einer Frage, die Interessierte weiterbringt. Eine Projektgeschichte braucht kein Vorher-Nachher-Bild.

TeilAufgabeFreizugebender Inhalt
1. KontextDie passende Zielgruppe erkennt ihre Situation.Kurze Beschreibung des Unternehmenstyps und der Arbeitssituation.
2. AuftragDie vereinbarte Aufgabe wird benannt.Bestätigtes Briefing oder eine genaue Zusammenfassung.
3. GrenzeEine wichtige Bedingung wird sichtbar.Dokumentierte Einschränkung, Abhängigkeit oder Nutzerfrage.
4. VorgehenEine fachliche oder gestalterische Entscheidung wird erklärt.Schritt oder Entwurf, der in den Projektnotizen belegt ist.
5. Gelieferte ArbeitDas Ergebnis wird konkret.Freigegebenes Bild, Bildschirm oder Beschreibung des Liefergegenstands.
6. Beleg und nächster SchrittEin bestätigter Punkt führt zu einer passenden Handlung.Freigegebenes Arbeitsergebnis oder Fundstück mit Kontakt- oder Leseweg.

Zeige konkrete Belege und ihre Grenzen

Ein oder zwei konkrete Details machen den Bericht nachvollziehbar. Das kann ein freigegebener Bildschirm, ein Diagramm aus dem Projekt, ein kurzer Ausschnitt aus dem bestätigten Briefing oder ein dokumentierter Prozessschritt sein. Erkläre, was das Detail zeigt. Veröffentliche keinen vertraulichen Bildschirm, nur weil er überzeugend aussieht. Entferne personenbezogene Daten und lass den genauen Export von der Projektverantwortung prüfen.

Führe während der Redaktion eine Belegliste mit Aussage, Quelle, zuständiger Person und Freigabestatus. Trenne Beobachtung und Deutung. „Das Team lieferte ein Anfrageformular mit Prüfschritten“ ist überprüfbar, wenn die finale Datei sie zeigt. „Das Formular verkürzte Wartezeiten“ braucht Nachweise für die Wartezeiten und ihre Veränderung. Fehlt einer davon, streich die Aussage.

Website-Layout für Lichtwerk mit Projektnotizen und einer fotografierten Pendelleuchte
Projektnotizen neben einer Pendelleuchte verbinden dokumentierten Kontext mit einem sichtbaren Projektdetail.

Bereite den LinkedIn-Dokumentbeitrag sorgfältig vor

Die LinkedIn-Hilfe führt PDF als unterstütztes Format für Dokumentbeiträge auf. Beim Upload gibst du einen Dokumenttitel und eine Beitragsbeschreibung an. Laut Hilfe lässt sich die Beschreibung nach dem Upload bearbeiten, das Dokument selbst aber nicht austauschen. Bewahre die Quelldatei auf, prüfe den Export und kontrolliere jede Seite vor der Veröffentlichung.

Nutze ein einheitliches Seitenformat und gut lesbare Schrift. Prüfe Links, Rechtschreibung, Seitenfolge, Kontrast und Textauswahl im PDF am Smartphone und am Rechner. Kontrolliere die Lesereihenfolge direkt im PDF. Bei komplexen Diagrammen ergänzen Beschriftungen eine Erklärung in Klartext.

Social-Media-Beitrag für Mora Home im Hochformat mit gestreiftem und kariertem Kissen
Ein Hochformat-Motiv vergleicht gestreifte und karierte Kissen und verankert die Aussage in einem sichtbaren Unterschied.

Ergänze eine Textzusammenfassung

Nenne in der Beitragsbeschreibung Projektart, Aufgabe und freigegebene Kernaussagen. Enthält das Dokument die ganze Abfolge, veröffentliche zusätzlich eine Textfassung auf einer eigenen Seite und verlinke sie. So stehen Kontext und nächster Schritt auch außerhalb des PDF bereit.

Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit unterscheidet Alternativtext und Bildunterschrift. Der Alternativtext beschreibt das Bild. Die Bildunterschrift ergänzt Kontext. Nutze beides passend für ergänzende Social-Media-Bilder und wiederhole nicht den gesamten Bildtext in der Beschreibung. Prüfe die aktuellen Eingabefelder im LinkedIn-Editor.

Nenne auch in der Textfassung, was geliefert wurde und was außerhalb des Projektumfangs lag.

Prüfe Belege und Rechte vor der Veröffentlichung

Die Projektverantwortung prüft Aufgabe, Bedingungen, Liefergegenstände und genannte Ergebnisse. Kundenseite oder Rechteinhaber bestätigen Namen, Bilder und Zitate. Die Gestaltung prüft Reihenfolge und Übereinstimmung zwischen freigegebenem Text und PDF. Die veröffentlichende Person kontrolliert Beschreibung und Links im Zielkonto.

Prüfe, ob Leser Beleg und Erklärung unterscheiden können. Formuliere unklare Aussagen um oder streiche sie. Lass Projektstand, Rechte und Text freigeben, bevor die sechs Seiten gestaltet werden.

Häufige Fragen

Unterstützt LinkedIn einen Dokumentbeitrag für dieses Format?

Die LinkedIn-Hilfe beschreibt Dokumente im Beitrag und nennt PDF als unterstütztes Format. Prüfe den aktuellen Editor im veröffentlichenden Konto und kontrolliere den Upload. Das Dokument lässt sich laut Hilfe nicht nachträglich austauschen.

Was kommt in den letzten Teil, wenn es keine freigegebenen Kennzahlen gibt?

Nutze einen bestätigten Liefergegenstand, eine dokumentierte Entscheidung oder einen passenden nächsten Schritt. Eine Projektgeschichte braucht keine Leistungszahl. Fehlende Belege ersetzt du nicht durch eine angedeutete Wirkung.

Soll die Beitragsbeschreibung alle sechs Teile wiederholen?

Nein. Die Beschreibung nennt Projekt und Kernaussage in Textform. Wenn die vollständige Abfolge außerhalb des PDFs gebraucht wird, verlinkst du eine ausführlichere Textfassung.

Quellen und weiterführende Links

Social-Media-Design bei 48HRS ab 530 €

Das ist unser Einstiegspreis, kein Marktdurchschnitt. Den endgültigen Umfang und dein Angebot stimmen wir im Erstgespräch ab.

Paketumfang und aktuelle Angebote ansehen

Lass uns deinen nächsten Schritt klären.

Besprich Ziel, Inhalte und Umfang. Dein Angebot richtet sich nach dem vereinbarten Projektumfang.

Gespräch vereinbaren